Hinterbliebenenrenten (Witwen(r)-, Halbwaisen- und Vollwaisenrente)

Im Todesfall erhalten die Hinterbliebenen eine Versorgung, die gegen die materiellen Folgen des Ablebens eines Mitgliedes - zumindest teilweise - absichern soll.

Ein hinterbliebener Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner hat, sofern der oder die Verstorbene zum Zeitpunkt des Todes anwartschaftsberechtigtes Mitglied war, lebenslang Anspruch auf 55% der fiktiven Altersrente. Anders verhält es sich, wenn der oder die Verstorbene zum Zeitpunkt des Todes bereits Rente bezogen hat. Dann erhält ein hinterbliebener Ehegatte 55% der zuletzt bezogenen Rente.

Einkünfte der Witwe / des Witwers werden nicht auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.

Auch die hinterbliebenen Kinder sollen beim Ableben eines oder beider Elternteile materiell abgesichert sein. Sind die Leistungsvoraussetzungen erfüllt, erhält jedes halbwaisenberechtigte Kind eine Rente von 15% der fiktiven Altersrente bzw. der zuletzt bezogenen Rente, sofern das verstorbene Mitglied bereits Rentner war. Bei Vollwaisen beträgt der Anspruch jeweils 30%.

Bis zum vollendeten 18. Lebensjahr der Waise wird die Hinterbliebenenrente ohne weitere Voraussetzungen gezahlt. Ein Anspruch besteht bis zum 27. Lebensjahr der Waise, sofern diese sich in Schul- oder Berufsausbildung befindet. Sollte eine Waise bei Vollendung des 18. Lebensjahres infolge körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande sein, sich selbst zu unterhalten, würde ein Zuschuss ebenfalls gewährt werden, und zwar solange dieser Zustand andauert, längstens jedoch bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.

 Antrag auf Hinterbliebenenrente